Bundestagswahl 2025

Es ist der 23. Februar 2025. Lange dauerte es nicht bis die ersten Ergebnisse aus dem Barnim veröffentlicht wurden. Leider war dort schon abzusehen, dass wir als Freien Demokraten es schwer haben werden die 5-Prozent-Hürde zu nehmen.
Mike Menzel führt dazu aus: „Da es meine volle Überzeugung war, dass unsere FDP auch dem 21. Deutschen Bundestag angehören sollte, war es für mich eine Ehre für die FDP als Direktkandidat im Wahlkreis 57 antreten zu dürfen. Trotzdem war mir von Anfang an klar, dass es für unsere Partei und meine Person sehr schwer wird ein positives Ergebnis zu erzielen. Dafür haben wir als liberale Partei viele unsere Grundwerte in der Ampelregierung über den Haufen geworfen. Der Frust unserer Stammwähler sitzt sehr tief. Dies lässt sich auch innerhalb von 4 Wochen intensiven Wahlkampf nicht heilen. Für mich persönlich war der Wahlkampf durch viele neue Erfahrungen geprägt. Bedauerlicherweise musste ich feststellen, dass wir als FDP Barnim in vielen Bereichen noch zu schwach aufgestellt sind, um einen perfekten Wahlkampf durchzuführen. Persönlich möchte ich mich besonders bei Martin Hoeck, Götz Trieloff, Christian Müller und Stephan Fischer bedanken, die mich großartig im Wahlkampf unterstützt haben und immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Nicht zu vergessen, möchte ich einen besonderen Dank an Linda Teuteberg aussprechen. Als Spitzenkandidatin der Landesliste der FDP Brandenburg hat Sie sich stets über den Wahlkampf im Barnim mit mir ausgetauscht.“
Am 07.03.2025 stand das amtliche Ergebnis der Bundestagswahl 2025 fest. Für Brandenburg erhielt unsere FDP 3,2 % der Zweitstimmen. Bundesweit waren es 4,3 %. Somit scheitern wir an der 5-Prozent-Hürde und sind nicht mehr im Bundestag vertreten. Für Mike Menzel sieht das Ergebnis ähnlich aus. Er holte 2,36 % der Erststimmen und 2,65 % der Zweitstimmen im Wahlkreis 57. Von der Bundespartei wurde der Neuanfang ausgerufen.
Mike Menzel dazu: „Ich bin der Meinung, dass wir uns von der Basis aus neu aufstellen müssen. Liberale Themenfelder müssen wieder stärker fokussiert und kommuniziert werden, sodass der Bürger das auch versteht. Die letzten Jahre haben außerdem gezeigt, dass wir wieder mehr Frauen für die FDP gewinnen müssen. Für mich ist klar, die FDP ist meine politische Heimat. Deswegen ist es mir eine Herzensangelegenheit, alles in den nächsten Jahren dafür zu geben die FDP wieder neu aufzustellen.“
