Neuanfang der FDP konsequent gestalten - klare Erwartungen aus dem Barnim

Zum angekündigten Rücktritt des Bundesvorstandes der Freien Demokraten und der anstehenden Neuwahl auf dem Bundesparteitag am 30. Mai 2026 in Berlin erklärt der Kreisvorsitzende der FDP Barnim, Martin Hoeck:

„Die Entscheidung des Bundesvorstandes, den Weg für eine Neuwahl freizumachen, ist konsequent und notwendig. Die FDP steht vor großen Herausforderungen. Jetzt braucht es den Mut zu einem echten Neuanfang und eine klare inhaltliche wie personelle Neuaufstellung.“

Der FDP-Landesvorsitzende Zyon Braun erklärte am Vortag: „Die Freien Demokraten brauchen einen personellen Wechsel an der Spitze. Die amtierende Bundesführung hatte Zeit, Orientierung zu geben und zu überzeugen. Wir müssen jedoch sachlich feststellen, dass dies nicht gelungen ist. Die Bundesspitze wird sich grundlegend neu aufstellen müssen, um diesen Herausforderungen begegnen zu können. Bis zum Bundesparteitag im Mai muss sichtbar werden, dass ein echter Aufbruch und eine glaubwürdige Neuausrichtung stattfinden – personell, organisatorisch und in unserer politischen Ansprache. Ein bloßes ‚Weiter so‘ wäre jetzt tödlich für die Freien Demokraten.“

„Diese klaren Worte von Zyon Braun treffen die aktuelle Lage sehr genau“, so Hoeck. 

Zugleich verweist Hoeck auf die Verantwortung des kommenden Bundesparteitags: „Der Bundesparteitag Ende Mai wird eine Richtungsentscheidung treffen müssen. Es reicht nicht, nur einzelne Korrekturen vorzunehmen. Als einer von 662 Delegierten werde ich mich dafür einsetzen, dass die FDP wieder klar als Partei der Freiheit, der Leistungsgerechtigkeit und des wirtschaftlichen Fortschritts wahrgenommen wird. Wir brauchen einen echten Aufbruch. Dafür braucht es neues Vertrauen, neue Köpfe an der Spitze und den klaren Willen zur Veränderung.“